Höhlenbäume und ihre heimlichen Bewohner  

Baumhöhlen sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche geschützte Tierarten. Sie entstehen, wenn Bäume altern und ihre Lebenszeit begrenzt ist. Aber gerade dann bieten diese Baumveteranen besonders paradiesische Lebensbedingungen für Höhlenbewohner.

Diese leben in den teilweise absterbenden alten Bäumen meist sehr zurückgezogen und im Verborgenen. Erst bei genauerem Beobachten kann man Vögel, Fledermäuse und viele Insekten finden. Durch das vorschnelle Entfernen alter, morscher Gehölze sind einige Tierarten bereits ausgestorben oder stehen auf der „Roten Liste“ für gefährdete Arten.

Eine gezielte Pflege von Altbäumen mit Höhlen, egal ob Obstbäume, Weiden oder Alleebäume, trägt dazu bei, dass diese wichtigen Lebensräume erhalten bleiben.
So ist zum Beispiel der Eremit, ein seltener Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer, ein typischer Bewohner solcher Höhlenbäume. Da er sehr versteckt lebt, wird er kaum wahrgenommen. Bekanntere Höhlenbewohner sind dagegen Spechte, Meisen, Fledermäuse oder Hornissen.

Wer mehr über das Leben in Höhlenbäumen erfahren beziehungsweise Informationen zur Pflege solcher Altbäume erhalten möchte, kann dies bei einer Exkursion, gemeinsam mit dem Entomolge Dr. Jörg Lorenz in Freital.

Wir treffen uns am

  • 26. Juli 2018 15:00 Uhr in Freital          

    Alfred-Damm-Heim
    Pesterwitzer Straße 6
    01705 Freital

Bitte Anmelden unter: Telefon 03504 629661 oder mueller@lpv-osterzgebirge.de