Höhlenbäume und ihre heimlichen Bewohner  

Baumhöhlen sind wertvolle Lebensräume für zahlreiche geschützte Tierarten. Sie entstehen, wenn Bäume altern und ihre Lebenszeit begrenzt ist. Aber gerade dann bieten diese Baumveteranen besonders paradiesische Lebensbedingungen für Höhlenbewohner.

Diese leben in den teilweise absterbenden alten Bäumen meist sehr zurückgezogen und im Verborgenen. Erst bei genauerem Beobachten kann man Vögel, Fledermäuse und viele Insekten finden. Durch das vorschnelle Entfernen alter, morscher Gehölze sind einige Tierarten bereits ausgestorben oder stehen auf der „Roten Liste“ für gefährdete Arten.

Eine gezielte Pflege von Altbäumen mit Höhlen, egal ob Obstbäume, Weiden oder Alleebäume, trägt dazu bei, dass diese wichtigen Lebensräume erhalten bleiben.
So ist zum Beispiel der Eremit, ein seltener Käfer aus der Familie der Blatthornkäfer, ein typischer Bewohner solcher Höhlenbäume. Da er sehr versteckt lebt, wird er kaum wahrgenommen. Bekanntere Höhlenbewohner sind dagegen Spechte, Meisen, Fledermäuse oder Hornissen.

Wer mehr über das Leben in Höhlenbäumen erfahren beziehungsweise Informationen zur Pflege solcher Altbäume erhalten möchte, kann dies in den Seminaren des Landschaftspflegeverbandes Sächsische Schweiz-Osterzgebirge e. V. tun.

Die Seminarveranstaltungen starten mit einem theoretischen Teil. Im Anschluss führt eine Exkursion zu Höhlenbäumen der Umgebung um hier auf Suche nach Bewohnern von Baumhöhlen zu gehen.

 

 

  • 19. Juli 2017 in Heidenau/ Großsedlitz   

    Barockgarten Großsedlitz
    Parkstraße 85
    01809 Heidenau

      Beginn: 9.30 Uhr

 

  • 26. Juli 2017 in Freital/ Wurgwitz         

    Alfred-Damm-Heim
    Pesterwitzer Straße 6
    01705 Freital

       Beginn: 16.00 Uhr             

Eine Anmeldung zu den kostenfreien Seminaren ist unbedingt erforderlich.

- Anmeldeformular hier -